Die lange Geschichte ganz kurz
Eine der bedeutendsten mecklenburgischen Ritterfamilien, Die „Lützower" kommen aus unserem heutigen kleinen Dorf Dreilützow. Die Anfänge der Ortschaft Dreilützow reichen in die Slavenzeit vor über 1000 Jahren zurück. Die Ritterfamilie der „Lützows“ wurde erstmalig 1287 in einer Urkunde erwähnt.
Anfang des 18.
Jahrhunderts kaufte die Grafenfamilie von Bernstorff die Flächen in und um
Dreilützow. Um 1720 wurde das heutige Schloss mit den dazugehörigen
Seitengebäuden und dem Torhaus gebaut. Parallel dazu ließ die Grafenfamilie von
Bernstorff einen barocken Schlossgarten anlegen. Die Umgestaltung dieses barocken
Gartens in einen englischen Landschaftspark, ist etwa auf das Jahr 1810 zu
datieren. Das ganze Anwesen wurde bis
zur Weltwirtschaftskrise 1929 als gräfliches Gut betrieben.
Nach dem Zweiten
Weltkrieg erwarb die St. Anna Kirchgemeinde aus Schwerin das Schloss mit Park,
um hier ein Kinderheim zu eröffnen.Diese Einrichtung wurde von
Ordensschwestern "Den armen Schulschwestern" geführt. Das Kinderheim
musste auf Druck der damaligen Herrschenden in der DDR 1969 in ein
Behindertenheim umgewandelt werden. Das dann hier ansässige Behindertenwohnheim
hatte fast 30 Jahre seinen Sitz im Schloss. Im Jahre 1996 konnten dann
alle Bewohner des Wohnheimes in neugebaute Wohnhäuser umziehen. Das jetzige
Wohnheim liegt in unmittelbarer Nachbarschaft direkt am Schlosspark. Ab 1998 öffnete die Caritas Mecklenburg e.V. das Schloss Dreilützow nun für
viele Gästegruppen.
Von der
langen Geschichte des Guthauses zeugen heute vor allem die wiederentdeckten
Wandmalereien. Im sogenannten Gartensaal, wurden Malereien barocken Ursprunges
entdeckt und restauriert. In den Nachbarräumen finden sich 200 Jahre alte seltene
Pompeianische Malereien, sowie im darauffolgenden Saal Architekturmalerei. Mehr
zur Geschichte erfahren Sie vor Ort. Besuchen Sie uns!
